Abschalten und Stecker raus – Wie Sie sonst noch Ihre Batterien schonen

Abschalten und Stecker raus – Wie Sie sonst noch Ihre Batterien schonen

 

Expertin für Resilienz und Lebensqualität

Abschalten und Stecker raus – Wie Sie sonst noch Ihre Batterien schonen

Wussten Sie, dass

  • wir durchschnittlich jeden Tag 116 Minuten auf Social Media verbringen?
  • es 3,397 Milliarden aktive Social Media Nutzer gibt und Rund alle 10 Sekunden ein neuer Nutzer dazu kommt?
  • Google pro Monat ca. 100 Milliarden Suchanfragen verarbeitet und dazu 0.01 % der weltweiten Elektrizität nutzt?

Stecker ziehenMich faszinieren diese Zahlen. Vor allem wenn man bedenkt, in welch kurzer Zeit sich dies so entwickelt hat. Über die letzten 2 Jahre ist unsere Online-Zeit gemäss Statistiken um 25 % gestiegen. Leider nicht nur zum Wohle des Menschen. Mittlerweile gelten rund 70’000 Schweizer als Onlinesüchtig, Tendenz steigend. Die Gründe dafür sind vielschichtig und unterschiedlich. Auch sind sich Experten nicht einig, ab wann man von einer Online-Sucht sprechen kann.

Wieviel Zeit verbringen Sie online?

Gemäss der Statistik des Apple Stores 2017 gehört Whatsapp zur absoluten Lieblingsapp der Schweizer. Gefolgt von Youtube und Instagram. Auf meinem Handy kann ich mir also die SBB App definitiv nicht mehr wegdenken und auch Google Maps ist für mich ein Must. Als Velofahrerin bin ich auch sehr dankbar für die Bike Citizen App, die mich Zürich auf ruhigeren Strassen durchqueren lässt. Da ich sehr flexibel arbeiten kann und auch immer wieder unterwegs auf Daten zugreifen möchte, hält sich meine Onlinezeit auf meinem Handy mit spielerischen Apps und die wirklich praktischen, die ich fürs Arbeiten brauche, die Balance. Hmmm, dachte ich zumindest.

Ich war schon etwas überrascht über die Grafik, als ich die Screen time App heute aus Gwunder auf meinem Handy installiert habe. Ich gehöre also definitiv zum Durschnitt der Schweizer was Online-Zeit angeht und das nicht vorwiegend NICHT auf Social Media. Gut, ich bin geschäftlich in den sozialen Medien noch aktiv 😉 Messen Sie Ihre Zeit auch schon?

Selbstverständlichkeit mit unbekannten Auswirkungen

Wir sind immer öfter und länger online. Die Zahl der von mobilen Endgeräten angefragten Suchen bei Google beläuft sich mittlerweile auf 60 %. Ein schweifender Blick in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder sonst im Alltag und die Zahl lässt sich bestätigen. Welche Auswirkungen hat das?

Um eines klar zu stellen: Ich bin überhaupt kein Verfechter von „früher war alles besser“. Als ich vor 20 Jahren mit dem Zug von der Ostschweiz nach Zürich pendelte, da versteckten 3 von 4 Personen im Abteil die Nase hinter einer Zeitung. Es wurde auch nicht miteinander geredet. Ich bin aber der Meinung, dass es immer wichtiger wird, dass wir all die elektronischen Gadgets bewusster verwenden und gut überlegen sollten wann wir wo mit was online sind. Dafür gibt es mehrere Gründe:

  • Displaylicht als Schlafräuber

Die Displays der Handy werden immer grösser, da wir das Smartphone immer weniger dafür nutzen, wozu es, gemäss seinem Namen, eigentlich gedacht ist: zum Telefonieren. Auch werden die Displays immer heller, was auf den hohen Anteil an LED Licht zurück zu führen ist. Wir sind immer mehr dem blauen LED Licht ausgesetzt, welches unseren Tag / Nacht Rhythmus durcheinander bringt. Daher ist es empfehlenswert vor dem Schlafengehen das Handy ruhen zu lassen.

  • Es gibt nicht mehr nur Sonnenstrahlen in der Atmosphäre

Seit es Strahlen gibt scheiden sich die Meinungen, ob diese schädlich für unseren Körper sind. Was das Smart Phone betrifft, gibt es leider noch keine Langzeitstudien. So bleibt es eine gewisse Glaubensfrage, in wieweit Strahlen krebsfördernd sind und die Entwicklung anderer Krankheitsbilder begünstigt. Hoch aktuell ist momentan die Diskussion rund um das Thema 5G. Ich glaube, dass diese Strahlen unsere Umwelt beeinflussen und somit auch auf uns wirken. Ob mehr schädlich für den Körper oder doch förderlich für die Menschheit, werden die ersten Langzeitstudien in ein paar Jahren zeigen.

  • Der persönliche Akku entlädt schneller

Haben Sie auch schon beobachtet, wie viel schneller der Handyakku leer wird, wenn man einen Hotspot einrichtet? Und so  ähnlich ist es mit unseren persönlichen Batterien. Online sein zieht Energie von uns ab, weil wir ständig Reizen ausgesetzt sind. Ständig gibt es neue Informationen zu entdecken und die Möglichkeiten der Unterhaltung sind vielfältig. Immer neue Informationen erreichen unsere Sinne und wollen im Hirn verarbeitet werden. Das kann soweit führen, dass wir Angst entwickeln etwas zu verpassen und somit ständig zum Smartphone greifen, um unsere Verbindungen zur virtuellen Welt zu prüfen. Neue Statistiken zeigen, dass wir durchschnittlich täglich 88 Mal aufs Smartphone gucken, um wirklich auch gar nichts zu verpassen. Quasi in Echtzeit können wir uns über der Weltgeschehen informieren. So gelangen sehr viele ungefilterte Informationen in unser Hirn. Das braucht dann eine gewisse Zeit, bis diese richtig eingeordnet und verarbeitet sind. Wenn aber immer neue Informationen dazu kommen, dann wird das schnell stressig. Unser Hirn braucht Zeit, damit es alle Informationen verarbeiten und integrieren kann. Wenn bei einem PC immer neue Informationen in einen laufenden Prozess dazugefügt werden ist der Arbeitsspeicher mit der Zeit überfordert und die kleine Sanduhr erscheint auf dem Display. Alles blockiert und der Benutzer ist gezwungen einfach mal zu warten.

Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, aber diese Sanduhr treibt mich manchmal fast in den Wahnsinn. Deshalb habe ich grossen Respekt vor IT Supportern, die immer wieder dieser Verarbeitung der Informationen auf der Maschine ausgeliefert sind. Ich bewundere ihre Gelassenheit, mit der sie das System pflegen und ihm die nötige Zeit gewähren. Manchmal braucht die Maschine auch einen Shutdown, eine Abkapselung vom System, um Zugriff auf alle Aktualisierungen zu haben. Und der Mensch?

Die Erfolgsformel für mehr Gelassenheit

Auch wir brauchen zwischendurch eine Abkapselung vom Netz um Energie zu tanken und alle Informationen verarbeiten zu können. Leider können wir allerdings nicht einfach den Stecker ziehen und einen Neustart erzwingen. Es ist wichtig, dass wir unsere innere Sanduhr immer im Blickwinkel haben. Also immer gut abwägen können, wieviel Information unser System grad verarbeiten mag. Mit gezieltem Resilienztraining gelingt es, ein ausgewogenes on-/offline Leben zu gestalten und Gelassenheit zu für mehr Lebensqualität entwickeln .

Sind Sie ein Online-Junkie?

Sind Sie ein Online-Junkie?

 

Expertin für Resilienz und Lebensqualität

Sind Sie ein Online-Junkie?

Können Sie sich noch an Ihren 1. Besuch im Internet erinnern? Der 1. Klick auf den Internet-Explorer, das ohrenbetäubende piepen des Modems und das langsame Laden der Startseite? Als Jugendliche waren meine Internetbesuche begrenzt, weil spätestens nach 45 Minuten meine Eltern oder meine Schwestern das Telefon benutzen wollten und ich somit meine Neugierde für diese Technologie zügeln müsste. Dies hat sich in den letzten 20 Jahren massiv geändert. Experten schätzen, dass mittlerweile in der Schweiz über 70’000 Menschen internetsüchtig sind. Die Ursachen sind vielschichtig. Folgen sind u.a. Konzentrationsschwierigkeiten, Nervosität, Realitätsbezugs-Verlust, depressive Verstimmungen und Entfremdung vom familiären Umfeld.

Und trotzdem verbringen wir immer mehr Zeit im Internet, wie folgende Zahlen zeigen: (Quelle: Brandwatch.com)

Google verarbeitet mittlerweile jede Sekunde 40’000 Suchanfragen.

Es dauerte 3 Jahre, 2 Monate und 1 Tag vom ersten Tweet bis zum Milliardsten.

Durchschnittlich verbringen wir jeden Tag 116 Minuten auf Social Media.

Der Mensch 4.0 ist vernetzt

Das ist das Fazit der Premiere der Resilienz-Lounge. Analog der 4. Industriellen Revolution bedeutet das, dass sich Menschen mit Maschinen vernetzten. Doch würde sich keiner der Teilnehmenden der Resilienz-Lounge einen Chip implementieren lassen. Zu sehr hat man Respekt vor der totalen Überwachung und dem Verlust der Selbstbestimmung. Und darum geht’s. Denn mit einem bewussten und selbstbestimmten Umgang mit der Vernetzung, bringt die 4. industrielle Revolution viele Chancen und Möglichkeiten.

3 Tipps, wie Sie kein Online-Junkie werden

Vernetzung entsteht nicht nur online und mit Maschinen. Es gibt noch weitere Möglichkeiten, wie es Ihnen durch Vernetzung gelingt, Erwartungen mit Leichtigkeit zu managen:

  • Verbinden Sie sich aktiv offline mit Menschen. Kommen Sie mit fremden Menschen ins Gespräch, gehen Sie zu Netzwerk-Events oder gehen Sie mit Ihrer Familie aus.
  • Vernetzen Sie sich mit der Natur. Gehen Sie regelmässig raus und tanken Sie Energie an der frischen Luft.
  • Üben Sie sich in Achtsamkeit und vernetzen Sie sich mit sich und Ihren echten Bedürfnissen.

Warum müssen nie eine gute Wahl ist

Warum müssen nie eine gute Wahl ist

 

Expertin für Resilienz und Lebensqualität

Warum müssen nie eine gute Wahl ist

Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde.

Henry Ford

Das Zitat von Henry Ford ist umstritten. Sie denken jetzt bestimmt auch, dass seriöse Unternehmen doch die Bedürfnisse der Kunden in den Vordergrund stellen müssen. Zudem habe ich gelesen, dass es Zweifel gibt, dass er dies wirklich so gesagt habe. Und doch finde ich dieses Zitat sehr passend für die heutige Zeit. Warum erfahren Sie in dieser visuellen Kurzinspiration:

Mögen Sie sich daran erinnern, wie Sie das 1. Mal am SBB Automaten ein Ticket gelöst haben? Je nach Strecke war das wahrscheinlich keine einfache Sache. Ich fand es spannend, da ich wusste, dass ich jederzeit einfach an den Schalter wechseln kann, um das Ticket von einem Profi ausstellen zu lassen. Dasselbe beim Self-scaning im Supermarkt. Wenn ich Lust habe, dann finde ich es noch witzig meinen Einkauf selber zu scanen. Wenn es mir jedoch zu viel ist, dann stelle ich mich auch gerne wiedermal in die Schlange und plaudere ein paar Worte mit der Kassiererin. Aber wie lange ist das noch möglich?

Die Technologie entwickelt sich schneller als die Kultur der Benutzer. Egal, ob wir die Digitalisierung & Co. gut finden oder nicht: aufhalten können wir die Entwicklung nicht. Das Einzige, was wir machen können ist, dass wir uns persönlich auf Veränderungen vorbereiten und neugierig durch die Welt gehen.

Ein Tipp, wie Sie mit neuen Gadgets mehr wollen statt müssen

Setzen Sie sich mit neuen Technologien auseinander wenn Sie noch die Wahl haben, ob Sie sie nutzen mögen. So können Sie sich step by step an die neue Vorgehensweise gewöhnen und bei komplexeren Angelegenheiten doch noch auf Ihren bisherigen Favoriten zurück greifen.

Sind sie bereit für einen 1. Versuch?

Dann melden Sie sich gleich zur Premiere der Resilienz-Lounge an. Ich initiiere ein Event-Format der Zukunft in einem virtuellen 3D Raum. Der dort geführte Dialog wird Sie befähigen, Zukunftsthemen mit Gelassenheit und Stärke zu begegnen. Ihr Vorteil: kurze, zeitsparende Events, bequem vor dem PC und doch mittendrin im Geschehen als ob wir uns live in einem Sitzungszimmer treffen würden. Melden Sie sich an, es wird ein einmaliges Erlebnis.

Keine Erwartungen sind auch Erwartungen

Keine Erwartungen sind auch Erwartungen

 

Expertin für Resilienz und Lebensqualität

Keine Erwartungen sind auch Erwartungen

„Ich habe keine Erwartungen mehr. Ich wurde schon zu oft enttäuscht.“ Das höre ich gut und gerne in Unterhaltungen über Visionen, Veränderungsprojekte, über Chefs, Mitarbeitende und Partner / Partnerinnen.

Das Schöne an Enttäuschungen

Emotional betrachtet, sind Enttäuschungen wahre Atombomben für unsere Gefühlswelt. Unser ganzes Weltbild wird in Frage gestellt, da uns etwas oder jemand enttäuscht hat. Dabei sollten wir dafür dankbar sein und Freudetänze machen. Wir sind nämlich einer Illusion entgangen und dürfen jetzt aufgrund von klareren Fakten neue Lösungen erarbeiten. Die Täuschung wurde endlich aufgehoben.

Keiner will sie und doch haben wir sie

Erwartungen entstehen, wenn wir ein Ereignis, eine Denk- oder Handlungsweise in der Zukunft vorwegnehmen. Wir erhoffen oder vermuten bzw. erwarten eben etwas. Dies kann in gewissen Situationen gut und hilfreich sein. Beispielsweise bei einem Vertragsabschluss darf ungehindert die Erwartung entstehen, dass das Geschäft gemäss Vertrag ausgeführt wird. Es besteht eine konkrete Absprache, was zu erwarten ist. Das Resultat ist somit einschätzbar. Dasselbe gilt bei Versprechen und Absprachen, sofern sie auf Augenhöhe getroffen worden sind.

Warum werden dann unsere Erwartungen so oft enttäuscht, sodass wir keine mehr haben wollen? Typischerweise entstehen Erwartungen in folgenden Fällen:

  • Es bestehen unausgesprochene Bedürfnisse
    Mein Chef wird wohl merken, dass ich nicht mehr kann.
  • In unsicheren Zeiten mit ungewissem Ausgang
    Also deswegen kann man mir jetzt nicht kündigen, die haben ja selber keine Ahnung.
  • Das Weltbild wird massiv in Frage gestellt
    Mein Chef kann doch nicht einfach selber entscheiden. Dies muss er doch mit seinem Team absprechen.

Durch Erwartungen reduzieren wir in dem Sinn die Komplexität einer Situation, indem wir uns die Welt so zurechtlegen, wie wir sie gerne hätten. Die Zukunft wird somit vorhersehbar.

Warum Sie implizite Erwartungen an Sie auf keinen Fall erfüllen sollten

Wenn Sie alle unausgesprochenen Erwartungen an Sie erfüllen, dann bringen Sie Ihre Mitmenschen in eine Abhängigkeit. Sie werden mit der Zeit nicht mehr bereit sein ihre Opferrolle zu verlassen. Viel lieber stützen sie sich auf Ihre rücksichtsvolle Weitsichtigkeit. Dies bringt Sie selber in die Situation des helfen Müssens und nicht mehr helfen Wollens. Auf die Länge wirkt das sehr einengend und ist energieraubend. Auch entsteht oftmals das Gefühl, nichts wirklich auf die Reihe zu kriegen. Implizite Erwartungen reduzieren den Wert dessen, was wirklich da ist.Stattdessen sollten Sie implizite Erwartungen zu expliziten machen und ein gemeinsames Verständnis schaffen. Hier finden Sie 3 Tipps, wie Sie Ihre Erwartungen, an sich selber, an Ihr Umfeld aber auch jene Erwartungen, die an Sie gestellt werden, erfolgreich managen und voller Energie im Job durchstarten können:

  • Treten Sie in einen Dialog um individuelle Bedürfnisse zu evaluieren und eine konstruktive Lösung zu finden.
  • Grenzen Sie sich klar ab. Sie sind nicht für die Gefühle und Erwartungen Ihrer Mitmenschen verantwortlich.
  • Schaffen Sie Voraussetzungen, damit Ihre Mitmenschen wieder ins Handeln kommen und Eigenverantwortung übernehmen.

Keine Erwartungen sind eben doch auch Erwartungen

„Ich habe keine Erwartungen. Ich lasse mich überraschen!“ Wenn Sie das nächste Mal jemand sagen hören, dass er oder sie keine Erwartungen habe, fragen Sie besser nach, damit Sie keine Überraschungen erleben.

3 Tipps, wie Sie der Erwartungsfalle entgehen

3 Tipps, wie Sie der Erwartungsfalle entgehen

 

Expertin für Resilienz und Lebensqualität

3 Tipps, wie Sie der Erwartungsfalle entgehen

Die lieben Erwartungen – wer kennt sie nicht. Wir lernen früh, dass Erwartungen dazu da sind, um enttäuscht zu werden. Dies haben Sie sicher in Ihrem Leben auch schon in der einen oder anderen Form selbst erfahren dürfen. Je näher uns Personen stehen, desto höher sind im Normalfall unsere Erwartungen und desto enttäuschter sind wir, wenn diese nicht erfüllt werden.

Die Kehrseite der Medaille
Als Expertin für Resilienz und Lebensqualität haben meine Klienten Erwartungen an mich. Sie möchten, dass ich Ihnen Ratschläge gebe, wie sie ihre Situation lösen können, Tipps und Tricks, was sie noch besser machen können. Inputs, damit sie möglichst schnell wieder im Normalmodus arbeiten können. Ich bin ganz froh, dass ich grundsätzlich mit einem lösungsorientierten Coaching Ansatz unterwegs bin. Dies erleichtert mir den Umgang mit diesen Erwartungen enorm. Weil ich somit mit meinen Klienten eine klare Aufgabenteilung habe: Ich bin zuständig, damit der Gedankenprozess in Gang kommt und der Coachee ist Experte für seine Situation und gemeinsam eruieren wir Lösungsmöglichkeiten.

Nicht immer ist es so einfach, sich von den Erwartungen anderer abzugrenzen. Jeder Mitarbeitende hat andere Erwartungen an seinen Chef oder seine Chefin. Und je komplexer eine Situation ist, desto höher sind diese. Durch unausgesprochene Erwartungen können sich Ihre Mitarbeitenden nämlich ihre Welt so gestalten, wie sie sie gerne hätten. Und sich somit die Welt vereinfachen.

Wie gehen Sie mit den Erwartungen an Ihre Person um?
Erwartungen an sich selbst lösen Stress aus. Egal ob von Drittpersonen oder von sich selbst aus. Die erste Reaktion ist dann meist Flucht oder Kampf. Unser Gehirn schaltet unter solchem Stress auf den Automations- oder Überlebensmodus. Wir entziehen uns der Situation und reagieren nicht. Oder wir beginnen eine eher konfliktbehaftete Diskussion. Dies ist besonders eindrücklich in Beziehungen zu beobachten, wenn die Bedürfnisse nach der ersten Verliebtheit auseinanderdriften. Entweder vermehren sich die Streitereien oder das Paar trennet sich weil man zu verschieden ist.

3 Tipps, wie Sie Erwartungen erfolgreich handhaben
Es ist bekannt, dass Menschen, die ausgeglichen, zufrieden, offen und glücklich sowie selbstbestimmt sind, niedrigere Erwartungen an ihr Umfeld haben. Damit Sie eine Balance finden im Umgang mit den Erwartungen an Ihre Person, reagieren Sie in jedem Fall empathisch auf jede Erwartungshaltung. Zusätzlich sind folgende Punkte zu beachten

  • Hinter jeder Erwartung steht ein Bedürfnis, das gestillt werden möchte. Treten Sie in einen Dialog, um diese Bedürfnisse zu evaluieren und eine Lösung zu finden.
  • Grenzen Sie sich ab. Sie sind nicht für die Gefühle und Erwartungen Ihrer Mitarbeitenden verantwortlich.
  • Schaffen Sie Voraussetzungen, damit Ihre Mitarbeitenden wieder ins Handeln kommen und Eigenverantwortung übernehmen.

Wenn Sie diese Punkte umsetzen, dann werden Sie sich erfolgreich von den unterschiedlichsten Erwartungen abgrenzen können – für mehr Gelassenheit und Lebensqualität.

Haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie mich jetzt für ein unverbindliches Telefongespräch.

Wie qualifizieren Sie sich als Führungskraft 4.0

Wie qualifizieren Sie sich als Führungskraft 4.0

 

Expertin für Resilienz und Lebensqualität

Wie qualifizieren Sie sich als Führungskraft 4.0

„Als Führungskraft müssen Sie nicht die Beste in Ihrem Fach sein. Dazu haben Sie Ihre Mitarbeitenden.“ Das war der 1. Satz, den ich in meiner Führungsausbildung zu hören bekommen habe. Damals hatte ich Mühe diesen zu akzeptieren. Eine Führungskraft muss doch besser Bescheid wissen als ihre Mitarbeitenden sonst wird sie nicht ernst genommen. Der 2. Teil des weisen Ratschlags meines Dozenten war: „Sie müssen die richtigen Fragen stellen können.“ Und je länger ich mich mit Führung beschäftige, desto mehr gebe ich ihm recht.

Die Königsklasse in der VUCA Welt

Somit ist Fachkompetenz in der Führung nicht das Wesentliche. Viel wichtiger sind Methoden- und Sozialkompetenz damit die Mitarbeitenden effizient ihrer Arbeit nachkommen können und ihre Führungskraft als Vorbild sehen. Für mich gehört sogar die Ich-Kompetenz zur Königsklasse. In der VUCA Welt wo alles flüchtig, ungewiss, komplex und mehrdeutig ist, wird führen je länger je herausfordernder. Da ist es ganz wichtig, dass ich als Führungskraft achtsam bin, meine Grenzen kenne und zur richtigen Zeit meine Ressourcen aktivieren kann. Diese Kompetenzen schützen mich in Situationen, wenn das Leben wieder einmal Purzelbäume schlägt und nicht alles so rund läuft.

Zukunftsorientiert führen

In Zeiten der vielen Möglichkeiten und der rasanten technologischen Entwicklung verändert sich die Aufgabe der Führungskraft massiv. Bisherige Führungskonzepte funktionieren nicht mehr, da eine neue Generation an Arbeitnehmenden auf den Arbeitsmarkt drängt. Die Generation Y hat ganz andere Ansprüche ans Arbeitsleben. Wie bleiben Sie also als Führungskraft in Poleposition mit Ihren Führungskompetenzen? Studien belegen, dass in Zukunft folgende Führungskompetenzen relevant sein werden:

Zielorientierung

Mehr Auswahl bedeutet nicht immer mehr Lebensqualität. Aktuell ist es sehr wichtig Orientierung in Zeiten der 1000 Möglichkeiten zu geben. Viele Leute sind langsam überfordert mit den vielen Optionen. Da hilft es starke Ziele zu vermitteln damit sich das Team nicht verzettelt.

Innovationen fördern

Firmen stehen unter hohem Konkurrenzdruck mit dem Ausland. Da ist es wichtig sich wirklich abzugrenzen und seine Nische zu finden. Es gilt immer wieder neue Ideen zu finden. Dabei sind nicht nur die Führungskräfte gefordert, sondern alle Mitarbeitenden. Es ist die Aufgabe der Vorgesetzten entsprechende Voraussetzungen zu schaffen, damit die Belegschaft ihre Ideen auch einbringen kann.

Motivationsfähigkeit

Agiles Arbeiten bedeutet auch Fehler machen und Projekte aufgeben müssen. Das ist nicht immer einfach wenn man viel Herzblut reingesteckt hat. Deshalb sind Führungskräfte gefordert das Team zu motivieren gemeinsam neue Lösungen zu suchen.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Die Umsetzung von neuen Ideen beinhaltet in Zukunft vermehrt auch die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen und zusätzlichen Stakeholdern. Kommunikation, Empathie und Kompromiss- bereitschaft sind genau so gefragt wie Rückgrat und Mut  seine eigenen Ideen zu verfolgen. Wie sagte Henry Ford: „Wenn ich die Menschen gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt schnellere Pferde.“

Konfliktmanagement

Die Zeit des Abnickens ist vorbei. In einer komplexen Welt braucht es die Auseinandersetzung mit verschiedenen Perspektiven. Und damit diese auf der Sachebene bleibt, wird es umso wichtiger, dass Führungskräfte Konflikte frühzeitig erkennen und positiv nutzen lernen.

Begeistern und überzeugen

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, lässt sich was Schönes bauen, besagt eines meiner Lieblingssprichwörter. Der konzentrierte Tunnelblick im Businessalltag erschwert es jedoch oft, in allen möglichen Situationen auch die Chancen zu sehen. Die Aufgabe der Führungskräfte liegt darin, ihr Team immer wieder für neue Möglichkeiten zu begeistern und zu überzeugen.

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Mich faszinieren Zukunfts-Themen und ich möchte meine Zukunft aktiv mitgestalten. Deshalb initiiere ich mit der Resilienz-Lounge ein Event-Format der Zukunft. Der dort geführte Dialog wird Führungskräfte befähigen, Zukunftsthemen mit Gelassenheit und Stärke zu begegnen.

Neugierig?

 

 

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Wachsen, entwickeln, gedeihen als Führungskraft

Dieser Kompetenzkatalog stammt ja nicht von mir, da gibt es diverse Studien dazu. Wenn ich das so lese, dann stelle ich mir sofort die Frage: so what? Was bedeutet das für mich damit ich als Führungskraft erfolgreich bin?

Hier habe ich eine Liste zusammengestellt, wobei sie sicherlich erst die wichtigsten Punkte enthält:

  • Mit Geduld / Hartnäckigkeit arbeiten
  • Empathie entwickeln
  • Bereitschaft das Geforderte selbst vorzuleben
  • Selbst bereit für Veränderungen sein
  • Eigene Visionen entwickeln
  • Selbstvertrauen haben
  • Opferrolle verlassen und Verantwortung für seine Handlungen übernehmen
  • Sich auf Lösungen konzentrieren, auch wenn sie (noch) nicht das Non plus ultra ist
  • Den Fokus regelmässig auf das Positive legen lernen
  • Das eigene Netzwerk aufbauen und pflegen

Zum Glück bringen wir alle unsere Stärken mit und gewisse Faktoren fallen uns einfach in der Umsetzung. Mit dem Resilienz-Konzept geht es genau darum, die persönlichen Stärken in herausfordernden Situationen erfolgreich einzusetzen. Damit Sie für die Zukunft gestärkt sind.

Und wie ging es jetzt nochmals mit der Fachkompetenz; nicht wichtig? Wenn ich diese Liste so anschaue, dann definitiv vernachlässigbar aber sicher doch notwendig. Was heute jedoch aktuell ist, ist morgen schon veraltet und gilt nicht mehr. Deshalb vernachlässigbar.

Mein Tipp

Werden Sie zum Stehaufmännchen. Sie werden kaum allen Anforderungen gerecht werden können. Und manchmal kommt das Leben schlichtweg dazwischen und schlägt Purzelbäume. Gewisse Projekte laufen super gut und andere sehr harzig. Bleiben Sie für solche Situationen in Poleposition als Führungskraft und entwickeln Sie Ihre Resilienz-Faktoren. Und eine besondere Emfehlung: schauen Sie bei der Resilienz-Lounge rein. Ich verspreche Ihnen, es lohnt sich.