Expertin für Resilienz und Lebensqualität

Tipps für neue Handlungsweisen in frustrierenden Situationen

Letzte Woche war World Overshoot Day. Wir haben für dieses Jahr die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen aufgebraucht und leben auf Pump von unserer Zukunft. Irgendwann in Zukunft ist das Konto dann einfach plötzlich leer und es gibt kein Nachschub. Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht, mich frustrieren solche Nachrichten auch wenn ich weiss, dass ich keine Musterbürgerin bin und auch ich noch Potenzial für einen bewussteren Konsum habe.

Warum kaufen wir eigentlich, was wir kaufen?

Warum fahren Sie das Auto, das Sie fahren? Warum benützen Sie grad das Handy, das Sie bei sich tragen? Warum möchten Sie Ihre Ferien möglichst exotisch verbringen?

Weil es sich doch einfach gut anfühlt. Schliesslich arbeiten Sie ja das ganze Jahr hart und nehmen viel Stress auf sich und manchmal ist es sicherlich auch frustrierend. Der Alltag ist nicht unbedingt rosig sondern des Öfteren grau und eintönig. In solchen Fällen tut es doch gut, wenn man sich mit etwas belohnen kann. Das setzt dann im Hirn wieder Glückshormone frei. Unser Selbstwertgefühl ist gestärkt, wir sind en vogue und gehören dazu. Unser Konsum ist stark von unseren Emotionen gesteuert. Oder ist es gar umgekehrt?

3. Resilienz LoungeIch bin überzeugt, dass wir alle wissen, was zu tun wäre um den Tag der letzten Abrechnung gar nicht erst in greifbare Nähe kommen zu lassen. Da unser Verhalten jedoch sehr stark von unseren Emotionen, Werten, Gewohnheiten und Impulsen geprägt ist, ist es gar nicht so einfach in die Umsetzung zu kommen. Zum Glück gibt es da bereits viele Organisationen, die sich diesem Thema annehmen. So beispielsweise der Verein Zerowaste Switzerland. Das Ziel des Vereins ist die Sensibilisierung und Begleitung der Bevölkerung zur nachhaltigen Abfallreduktion. Und deshalb freue ich mich riesig, dass ich Michelle Sandmeier, Copräsidentin des Vereins für die nächste Resilienz Lounge gewinnen konnte. Im Interview wird Sie uns erzählen, wie sie es geschafft hat, ihren Abfall zu reduzieren und wie sich ihr Konsumverhalten verändert hat. Dabei hat sie sicherlich den einen oder anderen Expertentipp, wie es auch Ihnen und mir besser gelingt. Neugierig? Dann registrieren Sie sich noch heute:

Tipps, wie Sie Frust regulieren und nachhaltig abbauen können

Wenn es nicht so läuft, wie wir uns das erhofft haben, beginnt die Filmvorstellung im Kopfkino und Frust kommt auf.
Wir fühlen uns klein, nicht gesehen, wertgeschätzt usw. Bevor Sie die Flinte ins Korn werfen und Ihr Projekt abbrechen üben Sie sich in Achtsamkeit. Stoppen Sie Ihr Gedankenkarussell und seien Sie mit Ihren Gedanken im jetzigen Moment präsent, grübeln Sie nicht in der Vergangenheit und malen Sie nicht die Zukunft. Vor allem sicher nicht schwarz. Durch die Lenkung der Gedanken auf den aktuellen Moment verfliegt der Frust und die Hilflosigkeit und es entsteht Platz für neue Ideen an Stelle von frustshoppen, frustjoggen oder frustessen wie tafelweise Schokolade mampfen.

Wie gut Sie Ihre Emotionen regulieren können hat einen grossen Einfluss auf Ihre mentale Gesundheit und hilft Ihnen gelassen und zukunftsorientiert zu führen.